„Wenn Alltag und Zufall Regie führen“ (Regieseminar) vom 28. – 30. April 2017

Referent: Mag. Armin Staffler, Theaterpädagoge BuT und Politologe

 Es gibt keinen Zufall. Alles ist Zufall. (Janosch)

Im Grunde ist alles schon da. Alles, was die Regie tun muss, ist es herauskitzeln und präsentieren. Die

Geschichten stecken in unserem Alltag (oder umgekehrt: in allen Stücken steckt unser Alltag), die Rolle steckt im Schauspieler/in der Schauspielerin, die Kunst der Regie besteht darin, es zum Vorschein und vor den Vorhang zu bringen.

Wie können Geschichten, die sich in unserer unmittelbaren Umgebung abspielen so verändert werden, dass sie Theater werden? Wie wird aus vielen individuellen Geschichten ein gemeinsame Stück? Welche Aspekte eines Stücks haben etwas mit uns zu tun?
Dieser Kurs setzt auf die Neugier, auf Probenarbeit als lustvollen Forschungsprozess, auf eine Regie, die viele gute Fragen stellt anstatt eine Antwort zu liefern.

Die Arbeit erfolgt mit einem Forschungsansatz, wir gehen auf Entdeckungsreise. Es herrschen Chaos,  „doing before learning“, sowie Versuch und Irrtum und das Wissen, dass auf den Zu-Fall und die Ein-Fälle Verlass ist.

Wie bei jeder Forschung gibt es auch hier Methoden: Körper und Bewegung, Raum und Requisite, Gefühle und Gedanken werden untersucht und erkundet.

Dazwischen wird es immer wieder die Möglichkeit geben zu reflektieren und auf die jeweilige Praxis der TeilnehmerInnen Bezug zu nehmen.

Termin:         28. – 30. April 2017 im Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Kosten:         Kursbeitrag für ATiNÖ-Mitglieder  €  140,-, Kursbeitrag für Nichtmitglieder                €  170,-

Anmeldeschluss: 15. März 2017